Bei uns in der IT nutzte jedes einzelne Team eine andere Möglichkeit, seine Aufgaben zu verwalten. Auf der einen Seite gab es Bugzilla, auf der anderen Mantis oder Trac, an wieder anderer Stelle wurde ein Wiki zur Verwaltung von Feature- und Buginformationen genutzt. Es kam sogar vor, dass sich das alles nur der Entwickler selbst merkte, so dass bei einem Teamwechsel immer eine Einarbeitungszeit für die Übergabe einzuplanen war. Auch Kanban kam/kommt zum Einsatz. Dadurch war es für Abteilungs- und Projektleiter recht schwierig, bei so vielen Systemen einen Überblick über das laufende Projektgeschehen zu erhalten.
Um dies zu vereinheitlichen, haben wir in der IT beschlossen, Redmine als Projektmanagmentwerkzeug zu nutzen und den Wildwuchs an unterschiedlichen Systemen einzudämmen. Diese Vereinheitlichung wird sicher mehr Klarheit in den Workflow und die Auslastung der einzelnen Teams und Entwickler bringen und dabei gleichzeitig durch Verwaltungsfunktionalitäten und Möglichkeiten zum Überblick über einzelnen Projekte für mehr Übersicht seitens der Leitung sorgen. Ein zusätzlicher Bonus ist dabei, dass nur noch eine Datenbank und ein Server gepflegt werden muss. Die vorherigen Systeme können nach einer Übergangszeit abgeschaltet werden.
Ich hoffe, dieses neue Werkzeug wird gern angenommen, es steckt bereits jetzt eine Menge Arbeit und Gedanken vieler Kollegen darin, um möglichst für alle einen praktikablen Workflow zu finden.